Verband landwirtschaftlicher Meister und Ausbilder in Bayern e.V.

Meisterfeier Hauswirtschaft 2017

und Verleihung der Dr. Hans Eisenmann-Urkunde durch den VLM an die beste Meisterin des Jahrgangs

Ministerialrätin Gisela Miethaner, Referatsleiterin im Staatsministerium überreichte in Vertretung von Minister Helmut Brunner 115 Meisterinnen der Hauswirtschaft ihre Meisterbriefe. Zusätzlich wurden die Besten mit dem Meisterpreis der Bayerischen Staatsregierung ausgezeichnet. Der Verband landwirtschaftlicher Meister und Ausbilder hat im Rahmen dieser Festveranstaltung auch in diesem Jahr die beste Prüfungsteilnehmerin mit der Dr. Hans Eisenmann-Urkunde geehrt.

 MR Gisela Miethaner, Julia Eble, VLM-Vorsitzende Dagmar Hartleb und BayLaH-Vorsitzende Elisabeth Forster (Foto: A. Grossmann-Nörr)

MR Gisela Miethaner, Julia Eble, VLM-Vorsitzende Dagmar Hartleb und BayLaH-Vorsitzende Elisabeth Forster (Foto: A. Grossmann-Nörr)

Im Rahmen einer zentralen Festveranstaltung am 13. Oktober 2017 in Ansbach erhielten 115 Meisterinnen der Hauswirtschaft aus ganz Bayern ihre Meisterbriefe. Ministerialrätin Gisela Miethaner als Vertreterin der zuständigen Stelle für die Berufsbildung in der Hauswirtschaft am Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten überreichte die Meisterbriefe. Mit dem Meisterpreis der Bayerischen Staatsregierung wurden die 25 besten Meisterinnen und die 12 besten Absolventinnen der anderen hauswirtschaftlichen Fortbildungsberufe ausgezeichnet.
Im Rahmen dieser Feier gab Ute Krützmann von der Fachhochschule Münster den Führungskräften mit ihrem Festvortrag "Zukunft braucht Hauswirtschaft – Hauswirtschaft hat Zukunft" wichtige Impulse mit auf den weiteren beruflichen Weg. Krützmann wies auf die steigende Nachfrage nach hauswirtschaftlichen Dienstleistungen vor allem in Einrichtungen für Senioren, in Kindertagesstätten und Ganztagesschulen hin. Aber auch junge Familien sowie ältere Menschen benötigten verstärkt hauswirtschaftliche Unterstützung. Um diese Nachfrage auch qualitätsgesichert anbieten zu können, sollten wir dringend ein modernes Ausbildungsmarketing auf den Weg bringen, so Krützmann.
Sie forderte die Meisterinnen der Hauswirtschaft, die Betriebswirtinnen und Technikerinnen für Ernährungs- und Versorgungsmanagement auf, aktiv für die Ausbildung zu werben und attraktive Ausbildungsplätze anzubieten. Die Jugendlichen fühlen sich von Ausbildungs- und Arbeitsplätzen angesprochen, die selbständiges Arbeiten und die Übernahme von verantwortlichen Tätigkeiten bieten.
Mit dem Meisterpreis der Bayerischen Staatsregierung wurden die 37 besten Prüfungsteilnehmer aller hauswirtschaftlichen Fortbildungsberufe ausgezeichnet: Zu den 20 Prozent der Besten ihres Jahrgangs zählen 25 Meister/innen, 6 Betriebswirtinnen für Ernährungs- und Versorgungsmanagement, 2 Technikerinnen sowie 4 Dorfhelferinnen.

Dagmar Hartleb, stellvertretende Landesvorsitzende des Verbandes landwirtschaftlicher Meister und Ausbilder überreichte der besten Meisterin für Hauswirtschaft 2017, Frau Julia Eble, die Dr. Hans Eisenmann-Urkunde.