Verband landwirtschaftlicher Meister und Ausbilder in Bayern e.V.

Meisterfeier Hauswirtschaft 2019

und Verleihung der Dr. Hans Eisenmann-Urkunde durch den VLM an die beste Meisterin des Jahrgangs

Bei einer Festveranstaltung am 11. Oktober 2019 in Ansbach erhielten 53 Meisterinnen der Hauswirtschaft aus ganz Bayern ihre Meisterbriefe. Mit dem Meisterpreis der Bayerischen Staatsregierung wurden die 20 besten Prüfungsteilnehmer aller hauswirtschaftlichen Fortbildungsberufe ausgezeichnet. Zu den 20 Prozent der Besten ihres Jahrgangs zählen elf Meisterinnen, fünf Betriebswirtinnen für Ernährungs- und Versorgungsmanagement, zwei Technikerinnen sowie zwei Dorfhelferinnen. Der Verband landwirtschaftlicher Meister und Ausbilder in Bayern hat im Rahmen dieser Festveranstaltung auch in diesem Jahr die beste Prüfungsteilnehmerin mit der Dr. Hans Eisenmann-Urkunde geehrt.

v. li.: Eva Reitzlein (Leiterin des Bereichs Landw. und Ernährung an der Regierung Mittelfranken), Dagmar Hartleb (stv. VLM Landesvors.), Anita Walter (beste Meisterin 2019), Andrea Seidl (StMELF), Elisabeth Forster (BayLaH, Vors. VLM Mittelfranken)

v. li.: Eva Reitzlein (Leiterin des Bereichs Landw. und Ernährung an der Regierung Mittelfranken), Dagmar Hartleb (stv. VLM Landesvors.), Anita Walter (beste Meisterin 2019), Andrea Seidl (StMELF), Elisabeth Forster (BayLaH, Vors. VLM Mittelfranken)

In Vertretung von Staatsministerin Michaela Kaniber überreichte die Leiterin des Referats Bildung und Schulwesen in der Hauswirtschaft am Staatsministerium, Leitende Hauswirtschaftsdirektorin Andrea Seidl, die Urkunden und gratulierte den Absolventinnen zu ihren erfolgreichen Abschlüssen.

Hildegund Rüger, die Präsidentin des Bayerischen Landesfrauenrates gratulierte den Absolventinnen und betonte in ihrer Rede: "Hauswirtschaft ist ein Beruf mit Zukunft und verdient besondere gesellschaftliche Anerkennung!". Gut ausgebildete Fachkräfte in den sozialen und hauswirtschaftlichen Berufen seien immer stärker gesucht. Markenzeichen der hauswirtschaftlichen Berufe seien heute nicht mehr nur Ernährung, Versorgung und Betreuung von Menschen. Hauswirtschaft bedeute heute auch, topfit zu sein in Betriebswirtschaft, Unternehmensführung und vielem mehr. Es sei daher unverständlich, so Rüger, weshalb nicht mehr Männer in der Hauswirtschaft tätig sind. Dies sei in ihren Augen sehr schade, da in gemischten Teams die Geschlechter von ihren unterschiedlichen Kompetenzen profitieren können und die Arbeit somit bunter werden könne (Pressemitteilung StMELF).

Dagmar Hartleb, stellvertretende Landesvorsitzende des Verbandes landwirtschaftlicher Meister und Ausbilder überreichte der besten Meisterin für Hauswirtschaft 2019, Frau Anita Walter aus Unterringingen die Dr. Hans Eisenmann-Urkunde.